Ribisel

 

Die rote Ribisel gehört zur Familie der Stachelbeergewächse und wächst als 1 bis 2 m hoher Strauch. Insgesamt gibt es ca. 50 verschiedene Ribisel-Sorten, die sich in Geschmack und Aussehen unterscheiden.

Die Inhaltsstoffe von Ribiseln sind von Sorte und Reifung abhängig.
R
ibiseln haben mit ca. 33 kcal/100 g einen niedrigen Energiegehalt und liefern gleichzeitig viele Vitamine und Mineralstoffe, u.a. Vitamin C, Kalium, Kalzium und Eisen.

Je nach Sorte ist die Beerenfarbe hell- bis dunkelrot, weiß oder gelb.
Die Schwarze Ribisel kennt man eher als Schwarze Johannisbeere. Ihre Beeren haben eine tiefe schwarz-violette Farbe. Im Gegensatz zu der weißen und der roten Ribisel entwickelt die Schwarze Johannisbeere einen eigenen Geruch, der oft als unangenehm empfunden wird.
Die intensive Farbe der Beeren kommt durch Flavonoide zustande, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Die Bezeichnung „Johannisbeere“ leitet sich vom ersten Reifezeitpunkt rund um den „Johannistag“, Ende Juni ab.

Neben einer Reihe anderer Vitamine, enthalten diese Beeren außerdem Kalium, Kalzium, Mangan, Eisen und Pektine. Der hohe Fruchtsäuregehalt und die wertvollen Ballaststoffe regen die Verdauungsorgane an und wirken Verstopfungen entgegen.

Allgemein gelten Ribisel als nervenberuhigend. Sie verbessern die Laune und stärken das Immunsystem, stärken die Herzfunktion, erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, sind hilfreich gegen rheumatische Beschwerden und stärken die Abwehrkräfte.

Den Saft aus den Früchten verwendet man gerne gegen Husten, Keuchhusten und Heiserkeit, als Vorbeugemittel gegen Erkältungen und vor allem gegen akute und chronische Durchfälle. Bei Entzündungen in Mund und Rachen kann man mit dem Saft auch gurgeln. 

Die Blätter sind wassertreibend und bei Rheuma und Gicht zeigen sie unterstützende Wirkung.

In der Volksmedizin werden die Blätter häufig verwendet. Der Saft wird – neben der Vorbeugung gegen Erkältungen – auch zur allgemeinen Kräftigung (wegen des hohen Vitamin C Gehaltes), gegen Appetitlosigkeit, wie auch gegen Magen- und Darmbeschwerden genutzt.

 

 Ich mache ausdrücklich darauf aufmerksam, dass allfällige in diesem Artikel angeführte mögliche Heilwirkungen von Pflanzen und deren Zubereitungen nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen sind. Sie ersetzen daher keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.